02.01.16

Und weil es so schön war – kam ein neuer Schub passend zum Jahreswechsel.
Nachdem ich wegen meinen Füßen mit Cortison behandelt wurde, wartete ich einige Tage ab. Doch ich verspürte keine Verbesserung. Nach ca. 2 Wochen hatte ich für gerade mal 2 Tage wieder einigermaßen Gefühl in meinen Füßen. Super – Das Cortison schien doch noch anzuschlagen.
Zu früh gefreut…
Am 02.01.16 bemerkte ich, dass meine linke Körperhälfte taub war (Fuß, das ganze Bein, Gesäß, Hüfte und der Bauch). Ich konnte mir in die Haut kneifen und ich bemerkte überhaupt nichts. In der Beweglichkeit war ich nicht eingeschränkt.
Ich wartete das Wochenende ab und rief am 04.01.16 bei meinem Neurologen an. Einen Termin bekam ich zum 06.01.16.
Es verbesserte sich bis dahin nichts.
Ich kam zum Termin und erzählte dem Neurologen von meinen Beschwerden. Ich wurde neurologisch untersucht und er sagte mir, ich solle besser noch einmal eine Cortison-Stoß-Therapie bekommen. Außerdem bekam ich einen Termin zum 26.01.2016 worüber wir uns dann über eine dauerhafte Medikation unterhalten werden, was ich nun auch befürworte. Vier Schübe in einem Jahr sind mir dann doch zu viel…
Am gleichen Tag bekam ich noch eine Infusion Cortison (1000 mg), so wie am nächsten und übernächsten Tag.
Heute, am 11.01.16 hat sich folgendes verändert:
Das Cortison habe ich gut vertragen. Nebenwirkungen waren wie immer: Hitzewallung, Heißhunger, vermehrter Durst, Schmerzen im Brustkorb, Schlafstörungen.
Das Taubheitsgefühl hat ein wenig nachgelassen, dafür habe ich nun Missempfindungen. Sobald ich die betroffenen Stellen berühre brennt es wie Feuer. Unter der Dusche fühlt es sich an wie tausend Nadelstiche.
Aber nun heißt es erstmal ausruhen und hoffen das sich alles wieder normalisiert :)

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12.12.15

Alle guten Dinge sind Drei…
Ich dachte, dieses Jahr komme ich mit zwei Schüben davon – Dem war leider nicht so.
Über Tag bemerkte ich wieder ein Kribbeln in meinem linken Fuß. Die Zehen waren betroffen und der Fußballen. Dieses Kribbeln blieb den ganzen Tag. Ebenso am nächsten Tag. Da es mal wieder (wie kann es auch anders sein!?) auf einem Wochenende passieren musste, entschied ich mich dazu, dass Wochenende abzuwarten, da ich das Kribbeln für mich persönlich, als nicht sooo schlimm empfand.
Am Montag den 14.12.2015 rief ich in der Praxis meines Neurologen an. Ich wollte mich erkundigen, ob mein Hausarzt mir eventuell ein Rezept für das Cortison ausstellen könnte. Somit würde ich mir enorm Wartezeit und Fahrerei ersparen. Leider ging das nicht, aber mir konnte das Rezept beim Neurologen fertig gemacht werden, dass ich es nur abholen brauchte.
Ich fuhr los und fragte in der Praxis nach meinem Rezept. Dort wurde mir gesagt, dass ich mich noch bei meinem Neurologen vorstellen sollte – Na toll…
Zum Glück kam ich als Erstes dran, da ich sehr früh dort war.
Mein Neurologe fragte nach meinem Befinden und die Symtome. Ich schilderte ihm alles. Er notierte es sich und wollte mich noch einmal darüber aufklären, nicht eventuell doch eine dauerhafte Behandlung fortzuführen. Ich lehnte sofort ab.
Er erzählte weiter und sagte, er kenne den Verlauf eines MS Patienten MIT und OHNE Behandlung. Und Patienten ohne Behandlung würde es deutlich schlechter ergehen. Das war mir natülich bewusst. Dennoch wollte ich keine Medikamente. Dann sagte er mir noch, dass er mich als eine sehr stark aktive MS Patientin einstuft, da ich innerhalb eines Jahres schon drei Schübe habe. Im Vergleich zu ‚normalen‘ MS Patienten wäre das schon sehr schlimm. Da fing ich das Grübeln an.
Zum Schluss erwähnte er noch, dass ich doch ein Kind habe und es doch sicherlich ‚gesund‘ aufziehen möchte!? Ich sagte ihm, dass ich eine Nacht drüber schlafen möchte und mich wieder melden würde, wenn ich mich entschieden habe.
Er möchte mir dann die Tabletten ‚Gilenya‘ verschreiben. Ich erkundigte mich nach den Nebenwirkungen. Denn das war immer mein größtes Problem bei Medikamenten. Ich habe Angst vor den Nebenwirkungen. Denn bei den Spritzen ‚Extavia‘ waren die Nebenwirkungen schon schlimm für mich.

Hat Jemand Erfahrungen mit ‚Gilenya’? Dann schreibt es mir doch bitte unter diesen Bericht.

Mein Neurologe sagte, dass ‚Gilenya‘ den Puls verlangsamen würde und Rötungen am Körper hervorrufen könnte.
Wir verblieben erstmal so, dass ich drüber schlafen werde und mich melden würde.
Mit dem Rezept für das Cortison fuhr ich zur Apotheke, holte mir das Cortison und fuhr direkt weiter zu meinem Hausarzt. Dort bekam ich direkt die erste Infusion (1000 mg Cortison, 250 ml Kochsalzlösung). Am nächsten Tag das Gleiche und am übernächsten Tag die letzte Infusion. Am zweiten Tag bemerkte ich schon Nebenwirkungen: rote Wangen, Hitzewallung, Schmerzen im Brustkorb und einen ‚eisigen‘ Geschmack auf der Zunge. Ungefähr nach 4 Tagen war davon nichts mehr zu spühren. Jedoch verschlimmerte sich mein Fuß. Kribbeln und mittlerweile Taubheitsgefühle bemerkte ich an beiden Füßen (komplett). Ich war dadurch nicht eingeschränk, jedoch war das sehr unangehm. Man hat das Bedürfnis seine Füße immer wieder anfassen zu müssen und das Kribbeln ‚wegstreichen‘ zu wollen. Ebenso wie auf die Füße zu ‚klopfen‘, damit das Taubheitsgefühl verschwindet. Funktionierte natürlich nicht…
Am 21.12.2015 bekam ich noch Gefühlsstörungen in beiden Füßen dazu. Meine Füße fühlten sich an, als würde ich auf Eis laufen. Ich dachte permanent meine Füßen wären ganz kalt. Ich steckte meine Füße in warme Socken und zusätzlich noch unter eine warme Decke. Aber dieses Gefühl blieb. Bis ich meine Füße mal angefasst habe und bemerkt habe, dass sie gar nicht kalt sind. Diese Symptome vergingen nach ca. einer Woche, aber ganz schwach. Jeden Tag minimal besser.

Heute am 28.12.2015 – Das Kribbeln ist verschwunden und Taubheitsgefühle sind noch ganz leicht zu spühren. Ich bin zuversichtlich, dass die Symtome noch etwas Zeit brauchen, aber verschwinden werden.
Falls nicht, werde ich berichten 😉

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30.04.15

Der zweite Schub nach meiner Schwangerschaft folgte diesmal sehr schnell nach dem Ersten.
Wieder einmal wachte ich Morgens auf und hatte ein Kribbeln in meinem linken Fuß. Die kompletten Zehen und der Fußballen war betroffen. Ich wartete wieder 24 Stunden ab. Auch diesmal war am nächsten Tag keine Besserung zu spüren. Es war der 1. Mai und ich wusste nicht, wohin ich gehen sollte mit meinen Beschwerden. Die neurologische Praxis hatte geschlossen.
Somit rief ich im Krankhaus in meinem Wohnort an. Ich erzählte von meinen Beschwerden und fragte, wohin ich denn damit nun gehen könnte, denn unser Krankenhaus hatte keine Neurologie. Ich habe mich entschlossen, dass ich wieder Cortison haben möchte, so wie ich es von den Behandlungen zuvor schon kannte. Ich habe außerdem gesagt, dass es so schnell wie möglich passieren muss, damit keine weiteren Schäden bestehen bleiben würden. Mir wurde gesagt, ich solle beim ärztlichen Notdienst anrufen und mir Cortison verschreiben lassen, so wie ich es benötigte. Dieses könnte man mir dann auch in unserem Krankenhaus geben, ohne Neurologen.
Ich war einverstanden und rief den Notdienst an. Dort wurde mir gesagt, ich solle sofort vorbeikommen und kann das Rezept abholen. Ich fuhr hin, holte das Rezept (3x – 1000 mg Cortison) und fuhr anschließend zur Notfallapotheke, wo ich mein Cortison dann bekam.
Was ein Aufwand……..
Da es schon spät am Abend war, beschloss ich, am nächsten Tag zum Krankenhaus zu fahren.
Am nächsten Tag, im Krankenhaus, in der Notfallambulanz:
Ich erklärte dort noch einmal kurz mein Anliegen und dann wurde eine Internistin gerufen, die mir das Cortison dann geben durfte. Ich bekam eine Infusion und am nächste Tag noch eine. Die dritte Infusion holte ich mir Montags, nach dem Wochenende bei meinem Hausarzt ab.

Cortison
Nebenwirkungen waren wie bekanntlich: Errötetes Gesicht, Hitzewallung, Schmerzen im Brustkorb.
Es hat fast noch 1 1/2 Wochen gedauert, bis die Symtome nachließen. Heute, am 13.05.15 ist der erste Tag, wo ich wieder ein komplettes und normales Gefühl in meinem Fuß habe.

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03.03.15 – MRT Kontrolle

Heute hatte ich eine MRT (Schädel) Kontrolle.
Mir wurde Kontrastmittel gespritzt, dann kam ich in den MRT und danach folgte die Auswertung der Bilder.
Der Radiologe sagte mir, dass ich einem neuen MRT war, der nun viel bessere Bilder aufnehmen würde und man jetzt alles besser sehen könnte, wie zuvor. Da fragte ich ihn, ob er mir dann sagen könnte, wie viele Herde im Schädel nun insgesamt wären. Bekanntlich waren mir zu dem Zeitpunkt: 2 Herde im Schädel, 1 Herd in der Halswirbelsäule. Er sagte mir, dass man insgesamt 4 Herde sehen würde. Einer davon wäre etwas größer und leuchtet sehr stark (aktueller, aktiver Herd), die anderen 3 wären klein und sehen aus wie Vernarbungen (inaktive Herde)
.
Irgendwie war ich etwas schockiert über das Ergebnis. Ich hatte vielleicht mit höchstens 3 Herden gerechnet. Aber da ist dann wohl doch mehr im Schädel los, wie gedacht. Erschreckendes Gefühl….
Mit den ausgewerteten Bilder lief ich direkt weiter zu meinem Neurologen, der auch einen Blick darauf sehen wollte.
Für ihn war das Ergebnis schon fast klar gewesen. Wir redeten noch einmal kurz darüber, dass ich keine Behandlung erwünsche und das war auch dann so für ihn in Ordnung.

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Anfang Januar 2015 – Neuer Schub

Der erste Schub nach meiner Schwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten…
Anfang Januar wachte ich Morgens auf und mein kompletter, linker Oberarm war wie “eingeschlafen“. Ich dachte mal wieder, ich hätte falsch drauf gelegen und habe erstmal abgewartet….
Das sogenannte ,,Ameisenlaufen“ und dieses Taubheitsgefühl wollte mir jedoch noch gerne Gesellschaft leisten. Ich wartete mal wieder 24 Stunden, ob die Beschwerden anhalten würden, wie mein Neurologe es mir riet.
Am nächsten Tag war keine Besserung zu spüren. Somit griff ich zum Telefon und vereinbarte einen Termin bei meinem Neurologen.
Am 13.01.15 hatte ich einen Termin bekommen.
Ich erzählte meinem Neurologen von den Beschwerden. Er sagte, wir sollten auch mal wieder ein neues MRT Bild machen und ich solle mir dafür einen Termin geben lassen. Wir sprachen noch über eine erneute Behandlung nach der Schwangerschaft. Er erklärte mir, dass es neue Tabletten geben würde und ich die ausprobieren könnte. Außerdem sagte er noch, ich könnte allerdings auch weiter spritzen, wenn ich damit zurecht kommen würde. Das hatte ich direkt abgelehnt. Auch die Tabletten hatte ich abgelehnt. Mein Neurologe fragte mich, welche Gründe ich dafür haben würde. Ich erklärte ihm, dass ich diese Krankheit so gut es geht lieber verdrängen möchte und ich mit Medikamenten, egal ob Spritzen oder Tabletten, täglich daran erinnert werden muss und ich mich ohne all Das besser fühlen würde. Ich sagte, dass meine Psyche sehr darunter leiden würde.
Er zeigte sich sehr verständnissvoll und riet mir, dass wir wenigstens 1x im Jahr eine MRT Kontrolle durchführen sollten und sobald ein Schub auftritt, ich den wenigstens mit Cortison behandeln lassen solle. Damit war ich völlig einverstanden.
Er schrieb mir Cortison auf. Für 3 Tage. Jeden Tag jeweils eine Infusion.
Ich fuhr zur Apotheke, holte mir das Cortison ab und am nächsten Tag war ich bei meinem Hausarzt, der mir die Infusion dann anlegte. Nebenwirkungen nach den drei Tagen: Hitzewallung, errötetes Gesicht und Schmerzen im Brustkorb.
Einige Tage später schlug das Cortison auch schon an und mein Arm hatte sich wieder vollständig normalisiert.

Den MRT Termin hatte ich zum 03.03.15 bekommen……

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19.12.13 – Schwanger mit MS

Es gibt wieder etwas Neues zu berichten: Ich bin schwanger.
Ich wollte meine lieben Leser einmal auf dem Laufenden halten, da es schon so lange nichts mehr zu lesen gab.
Es ist außer der Schwangerschaft momentan nichts Neues bezüglich der MS passiert.
Meine Medikamente habe ich sofort absetzen müssen. Aufgrund der Schwangerschaft kann ich die MS auch einfach mal vergessen und das tut mir sehr, sehr gut.
Ich habe am Anfang der Schwangerschaft ein ausführliches Gespräch mit meinem Neurologen geführt. Er hat mit mir besprochen, dass wir diese Medikamenten-Pause nun nutzen werden, um nach der Schwangerschaft auf Tabletten umzusteigen. Erfreute mich natürlich auch sehr. Keine Spritzen mehr – Herrlich!
Die Werte meines noch ungeborenen Babys sind spitze. Es verläuft alles nahezu perfekt. Auch meine Werte sind klasse.
Ich hoffe, einige lassen sich duch diese Krankheit nicht davon abschrecken Kinder in die Welt zu setzen. Eine Schwangerschaft kann für diese Krankheit auch äußerst positiv sein.

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05.12.13

Seit einigen Wochen habe ich wieder neue Symtome.
Schwindelartige Attaken im Laufe des Tages. Ungefähr 50 Mal am Tag kommt es mir vor, als würde mein Gehirn jeweils für eine Sekunde “abgeschaltet“ sein. In dieser Sekunde kommt es oft zu Schwankungen oder meine Augen “verrutschen“ beim Lesen um einige Zeilen. Sehr nervig mal wieder…
… Also auf zum Neurologen
Mein Arzt konnte nicht sehr viel mit meiner Beschreibung der Symtome anfangen. Er ginge auch davon aus, es sei kein neuer Schub. MRT Kontrolle wurde nicht gemacht. Er gab mir Tabletten – Lyrica 25mg. Sollen eigentlich gegen Schmerzen helfen, welche ich nicht habe, aber ich hab es mal ausprobiert. Ich wurde für 10 Tage krankgeschrieben. Sicher ist sicher…
Ungefähr nach 3-4 Tagen spürte ich eine leichte Verbesserung. Die Aussetzer ließen nach und ich hatte nur noch ab und zu Schwindel-Anfälle. Eine Woche später war der Kontroll-Termin bei meinem Arzt. Ich sagte ihm, mir würde es schon etwas besser gehen. Er hielt es für notwendig, die Dosierung zu erhöhen und vermutet, dass die Vernarbungen der Herde im Kopf solche Reizungen auslösen würden.
Also bin ich erstmal wieder nach Hause und nahm dann die Lyrica 50mg. Am nächsten Tag merkte ich (zum Glück) keine Symtome mehr.

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08.06.13

Es hat sehr gut geholfen, die Dosis einmal zu verringern. Schmerzen hatte ich seitdem keine mehr. Spritze derzeit zwischen 0,75 und 1,0 auf der Spritzenskala. Morgen komme ich bei 1,0 an – dann habe ich die höchste Dosis erreicht und dabei bleibe ich dann auch. Sofern alles gut geht 😉
Am
04.06. hatte ich einen Kontrolltermin bei meinem Neurologen. Ich habe ihm meine Situation geschildert und gemeint, dass ich zur Zeit sehr unzufrieden sei. Habe ihm von den Nebenwirkungen erzählt und das ich sehr schlecht schlafen kann. Dann noch, das ich viel am arbeiten bin und in meiner (wenigen) Freizeit kaum noch Lust habe, etwas zu unternehmen, da ich die Zeit brauche, um Kräfte zu sammeln. Leider fange ich dann viel an zu grübeln und breche auch öfters mal in Heulattaken aus :( Darauf wurde ich erst einmal 13 Tage krankgeschrieben und bekam ein Antideprissiva (Mirtazapin) verschrieben. Danach wurde noch Blut abgenommen. Nach einer Woche ist wieder Kontrolle, ob die Tabletten angeschlagen haben, welche 7-10 Tage brauchen, um zu wirken.

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27.05.13

Letzte Nacht, haben sich die Nebenwirkungen der Spritzen ziemlich stark bemerkbar gemacht. Es fing schon vor ca. einer Woche an, dass ich Rückenschmerzen bekam. Ich dachte zuerst, es seien die Nieren, da der Schmerz so tief unten saß und mich kaum sitzen und liegen ließ. Die Schmerzen waren sehr unangenehm und somit waren meine Nächte zum Teil auch sehr schlecht. Jede zweite Nacht, immer nach dem spritzen, fingen die Schmerzen an. Letzte Nacht, waren sie kaum auszuhalten. Ich bin von dem stechenden Schmerz wachgeworden und konnte auf keiner Stelle vernünftig liegen. Fast bin ich wahnsinnig geworden. Ich habe sofort meinen MS-Pfleger schriftliche per Handy kontaktiert und musste erstmal Frust ablassen :(
Danach beschloß ich aufzustehen und zwei Ibuprofen 400 – Tabletten einzunehmen. Habe mir zusätzlich noch ein Körnerkissen warm gemacht, denn Wärme erwieß sich aus den letzten Tagen als sehr angenehm. In der Küche angekommen, überfloß mich auf einmal eine eisige Kälte (Schüttelfrost). Verheult voller Schmerzen, legte ich mich wieder ins Bett und genoss die Wärme des Körnerkissens. Nach geschätzten 15 Min. ging es mir auch schon besser und ich konnte zum Glück wieder einschlafen.
Heute Mittag hat mein MS-Pfleger mich angerufen. Er meinte, dass ich die Dosis des Medikamentes noch einmal verringern sollte. Für meinen Körper ging das mit dem Erhöhen der Dosis doch anscheinend etwas viel zu schnell.
Ich werde es mal probieren und gucken, was passiert …..

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10.05.13

Drei Tage nach dem Telefonat mit meinem MS-Pfleger folgte also unser Treffen.
Es war sehr informativ und vorallem spannend, denn ich sollte mich zum ersten Mal selbst spritzen.
Nach sehr vielen Informationen und einigen „Geschenken“ wie z.b. Infobroschüren, eine Umhängetasche, Kalender, der Pen zum spritzen, eine Kühltasche und und und… sollte ich das spritzen an einem Trainingsset zuerst einmal ausprobieren (Besser ist das :D). Mein Pfleger machte dieses zuerst vor und dann kam ich an die Reihe. Es war alles so aufregend. Nachdem ich es geschafft hatte, meine Spritze „zusammen zu bauen“ folgte mein erster Schuß in eine Art Demo-Kissen. So… Das klappte ja alles schon mal einigermaßen ganz gut. Das Ganze dann jetzt nochmal, aber diesmal mit dem echten Medikament und echter Haut. Die Vorstellung war zuerst ziemlich schrecklich. Habe mir immer eingeredet, dass es nicht schlimm und es irgendwann sowieso zur Routine werden wird. Das half auch ein wenig. Nun ja, ich bastelte dann meine ,,echte“ Spritze zusammen und dann kam der erste ,,echte Schuß“. Wir haben besprochen, dass die erste Spritze in den Bauch gesetzt wird. Vorher wurde mir noch erklärt, wie ich die richtige Stelle feststellen kann. Und dann gings los – Ich legte mich hin und hielt mir den Pen an meinen Bauch. Mein MS-Pfleger hielt meine Hand, damit ich nicht aus Reflex die Nadel nach dem Abdrücken sofort wieder rausziehen würde. Dann machte es ,,Klick“. Huch … Komisch … Hatte überhaupt nichts gemerkt. Das hatte mich total gefreut und hatte es mir wirklich bestimmt tausend Mal schlimmer vorgestellt. Nun soll ich mit der niedrigsten Dosis, 0,25 auf der Spritzenskala anfangen, damit mein Körper sich langsam an das Medikament gewöhnen kann. Dies soll ich dann drei Mal spritzen, dann auf 0,5 erhöhen – das dann wieder drei Mal spritzen. Dann 0,75 (drei Mal) und zum Schluß auf 1,0.

cgjgj

 

Also an euch alle, die zum ersten Mal spritzen müssen: Macht euch bitte nicht verrückt. Man kann so viel sagen, ich weiß. Aber es gibt wirklich schlimmere Sachen. Seit stark!

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07.05.13

Heute war mein Gespräch mit meinem Neurologen.
Es verlief zunächst erst gar nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Hatte tagelang im Internet gelesen und mir Videos über die Interferonen angeschaut. Und hatte mich auch soweit schon für eins entschieden.
Mein Neurologe hat mir jedoch ein anderes Interferon (Extavia Betaferon 1b) aufgeschrieben. War damit nicht sehr zufrieden, da ich darüber noch keinerlei Informationen hatte und der Name mir in erster Linie überhaupt nichts sagte. Wusste nur, dass ich es jeden zweiten Tag spritzen muss und am besten Abends kurz vorm schlafen gehen.603612_171293979699841_591999348_n
Außerdem habe ich eine Telefonnummer für einen MS-Pfleger bekommen.
Ich bin dann in die Apotheke um das Rezept einzulösen. Da es aber nicht vorrätig war, nutze ich die Zeit, um bei dem MS-Pfleger anzurufen. Einen Termin für die erste Spritze haben wir leider noch nicht festgelegt. Vorraussichtlich soll der aber 3 Tage später stattfinden. Einige Zeit später zurück in der Apotheke: OH MEIN GOTT… Totale Frustration. Mich guckten ein Haufen Spritzen an. Aber wo ist mein Pen? Soll ich die Spritzen jetzt etwa so spritzen? Kommt gar nicht in Frage! Zu Hause habe ich erstmal direkt mein MS-Pfleger angeschrieben. Habe gefragt, ob dieses Interferon ohne Pen gespritzt wird, denn das ließ mir keine Ruhe. Eine Antwort folgte: ,,Keine Sorge, ich bringe einen Pen zu unseren ersten Treffen mit ;)“
Na was hatte ich ein Glück und war dann auch schnell wieder beruhigt. Warte somit jetzt auf das Treffen, damit es mit der Behandlung losgehen kann.

Fühle mich schon jetzt wie ein Junkie 😀

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24.04.13

310751_166725310156708_847690472_nHeute bekam ich meine letzte Cortison-Infusion. Nebenwirkungen begannen schon am 2. Tag.

  • Hitzewallung
  • Errötetes und leicht ,,schwammiges“ Gesicht
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schweres Atmen
  • Starker Herzschlag

Das Kribbeln in meinen Fingerspitzen hat sich schon gebessert, ist aber dennoch zu spüren. Aber zum Glück nicht mehr so störend, wie vor der Therapie.

Am 07.05. folgt das Gespräch mit meinen Neurologen für eine dauerhafte Behandlung……. :(

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22.04.13

417888_166193146876591_1026935817_nHeute bekam ich eine Cortison-Infusion.

Ich habe seid ca. 12 Tagen 4 Fingerspitzen am kribbeln (beide Hände jeweils: kleiner Finger, Ringfinger und Mittelfinger). Vor drei Tagen kam ich zur Kontrolle in den MRT. Dort hat sich ein neuer entzündlicher Herd in der Halswirbelsäule gebildet. Dieser ist dann wohl der Auslöser gewesen für das Kribbeln in den Fingern. Die Diagnose ,,Multiple Sklerose“ stand nun fest.

Ich soll die Infusion jetzt für drei Tage bekommen, jeweils Eine.

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