10.05.13

Drei Tage nach dem Telefonat mit meinem MS-Pfleger folgte also unser Treffen.
Es war sehr informativ und vorallem spannend, denn ich sollte mich zum ersten Mal selbst spritzen.
Nach sehr vielen Informationen und einigen „Geschenken“ wie z.b. Infobroschüren, eine Umhängetasche, Kalender, der Pen zum spritzen, eine Kühltasche und und und… sollte ich das spritzen an einem Trainingsset zuerst einmal ausprobieren (Besser ist das :D). Mein Pfleger machte dieses zuerst vor und dann kam ich an die Reihe. Es war alles so aufregend. Nachdem ich es geschafft hatte, meine Spritze „zusammen zu bauen“ folgte mein erster Schuß in eine Art Demo-Kissen. So… Das klappte ja alles schon mal einigermaßen ganz gut. Das Ganze dann jetzt nochmal, aber diesmal mit dem echten Medikament und echter Haut. Die Vorstellung war zuerst ziemlich schrecklich. Habe mir immer eingeredet, dass es nicht schlimm und es irgendwann sowieso zur Routine werden wird. Das half auch ein wenig. Nun ja, ich bastelte dann meine ,,echte“ Spritze zusammen und dann kam der erste ,,echte Schuß“. Wir haben besprochen, dass die erste Spritze in den Bauch gesetzt wird. Vorher wurde mir noch erklärt, wie ich die richtige Stelle feststellen kann. Und dann gings los – Ich legte mich hin und hielt mir den Pen an meinen Bauch. Mein MS-Pfleger hielt meine Hand, damit ich nicht aus Reflex die Nadel nach dem Abdrücken sofort wieder rausziehen würde. Dann machte es ,,Klick“. Huch … Komisch … Hatte überhaupt nichts gemerkt. Das hatte mich total gefreut und hatte es mir wirklich bestimmt tausend Mal schlimmer vorgestellt. Nun soll ich mit der niedrigsten Dosis, 0,25 auf der Spritzenskala anfangen, damit mein Körper sich langsam an das Medikament gewöhnen kann. Dies soll ich dann drei Mal spritzen, dann auf 0,5 erhöhen – das dann wieder drei Mal spritzen. Dann 0,75 (drei Mal) und zum Schluß auf 1,0.

cgjgj

 

Also an euch alle, die zum ersten Mal spritzen müssen: Macht euch bitte nicht verrückt. Man kann so viel sagen, ich weiß. Aber es gibt wirklich schlimmere Sachen. Seit stark!

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2 Antworten auf 10.05.13

  1. sandra sagt:

    Hallo also das mit den spritzen empfand ich genauso wie du. Ich mit meiner spritzenangst selbst spritzen???? Ich hatte sehr große Angst. Dann mußte ich auch in den bauch. Und ich war überrascht. Und nun gehört es dazu wie Zähneputzen, obwohl ich Zähne noch immer lieber putze als mich zu spritzen aber es wird besser.;-)

    • Rina sagt:

      Hallo Sandra. Vielen Dank für deine Nachricht.
      Ich muss sagen, dass ich das spritzen mittlerweile schon etwas lästig finde. Anfangs war es noch „toll“, denn es passierte etwas Neues. Und jetzt wird einem immer mehr bewusst, dass man ,,krank“ ist. Es muss ja sein, aber schön ist wirklich etwas anderes… :(

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